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Was ist eine Public Cloud?

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Was ist eine Public Cloud?

Cloud-Computing bietet Unternehmen unzählige Vorteile, von einer erhöhten Vernetzung über sicheres Datenmanagement bis hin zu gesenkten Kosten für die interne IT. Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen ist
die Public Cloud in vielen Fällen die günstigste und unkomplizierteste Cloud-Lösung. Warum das so ist und wie auch Sie von der öffentlichen Cloud profitieren können, verraten wir im folgenden Artikel. 

Public Cloud für maximale Performance 

Eine Public Cloud ist ein Cloud-Service, der von einem Anbieter öffentlich über das Internet bereitgestellt wird. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass beliebige Nutzer auf das Cloud Angebot zugreifen können und dabei Infrastrukturen und Service-Dienstleistungen gemeinsam nutzen. Eine Public Cloud macht eine weitere Investition in interne Software oder Hardware für Unternehmen überflüssig. 

Darüber hinaus benötigt man für die meisten Anwendungen der Public Cloud, im Gegensatz zu Modellen wie der Private Cloud, nur minimale Fachkenntnisse. Die meisten Programme sind mit benutzerfreundlichen User-Interfaces ausgestattet und auf den Endnutzer zugeschnitten. So werden für die Ausführung der Unternehmens-Cloud deutlich weniger interne IT-Experten benötigt. 

Ein weiterer wichtiger Vorteil der Public Cloud ist, dass diese Cloud Lösung deutlich flexibler und leichter skalierbar ist als andere Strukturen. Davon abgesehen funktioniert eine Public Cloud wie alle anderen Cloud-Services. Dabei wird Hardware eingesetzt, um verschiedenste Online-Ressourcen in einem gemeinsamen Pool zu visualisieren und administrativ zu verwalten. 

Die aktuell wichtigsten Anbieter einer Public Cloud sind: 

  1. AWS
  2. IBM
  3. Microsoft Azure
  4. Alibaba Cloud 
  5. Google Cloud 

Die wichtigsten Merkmale einer öffentlichen Cloud

Neben der Public Cloud gibt es auch noch andere Formen der Cloud, und zwar die Private Cloud und die Hybrid Cloud. Die Public Cloud unterscheidet sich von den anderen beiden Arten in erster Linie durch folgende Merkmale: 

  1. Kunden greifen gemeinsam auf die Cloud des Anbieters zu
  2. Ressourcen werden bedarfsabhängig verteilt
  3. Der Anbieter stellt die gesamte Infrastruktur zur Verfügung 
  4. Der Anbieter übernimmt die Wartung und Ausführung der Hardware
  5. Auch Netzwerkverwaltung und Visualisierung fallen in den Aufgabenbereich des Anbieters

Darüber hinaus können Public Clouds sehr unterschiedlich sein. Es kann sich dabei sowohl um kostenlose als auch um kostenpflichtige Dienste handeln. Auch der Grad an Dienstleistung, den der Cloud-Anbieter bei einer öffentlichen Cloud anbietet, kann stark variieren. So sind sowohl Modelle, in denen der Anbieter nur Netzwerk und Infrastruktur anbietet als auch “All-In-One“ SaaS Lösungen möglich. 

Darum ist die Public Cloud so beliebt

Wie bereits erwähnt ist einer der wichtigsten Vorteile der Public-Cloud, dass damit die Kosten für eine Cloud-Implementierung extrem gesenkt werden können. Das liegt in erster Linie daran, dass man mit einer Public Cloud keine eigene IT-Infrastruktur benötigt, die nicht nur in der Anschaffung, sondern auch in der Wartung extrem kostspielig ist. Darüber hinaus benötigt man für die Anwendung eines Public-Cloud Dienstes nur minimales Fachwissen, was wiederum bedeutet, dass Personalkosten in der IT-Abteilung gespart werden können. 

Darüber hinaus entscheiden sich viele Unternehmen für eine Public Cloud, weil dadurch ein viel höherer Grad an Flexibilität und Skalierbarkeit erreicht werden kann. Da sowohl die Infrastruktur als auch, zumindest in den meisten Fällen, die Software von einem externen Anbieter bereitgestellt wird, können Belastungsspitzen auch kurzfristig problemlos bewältigt werden. 

Egal, ob Sie für Ihre Cloud gerade deutlich mehr oder deutlich weniger Rechenleistung und Speicher als noch gestern benötigen, mit einer Public Cloud können Sie die eigene Cloud jeder Zeit skalieren, was den Einsatz wiederum deutlich billiger macht. Dass die Public Clouds von externen Anbietern zur Verfügung gestellt werden, die zu den besten Hard- und Software Unternehmen der Welt gehören, hat aber noch weitere Vorteile. 

Wenn Sie zum Beispiel einen Public-Cloud-Dienst von Amazon AWS benutzen, dann greifen Sie damit auch automatisch auf die Service und Verwaltungs-Strukturen des Anbieters zu. Das wiederum bedeutet, dass Ihre Cloud unglaublich zuverlässig wird. Darüber hinaus verwenden Unternehmen wie Amazon und Microsoft
die höchstmöglichen Sicherheitsstandards und Protokolle, wovon Sie auch wieder direkt profitieren. 

Die Nachteile fallen bei einer Public Cloud nicht so sehr ins Gewicht. Das größte Problem der meisten Unternehmen ist, dass man sich dabei auf die Compliance-Einhaltung des Anbieters verlassen muss, und den Schutz der eigenen Daten nicht selbst garantieren kann. Darüber hinaus bietet eine Public-Cloud natürlich weniger individuelle Einstellungsmöglichkeiten als ein Private- oder Hybrid-Modell.

Vor- und Nachteile der Public-Cloud

Für eine bessere Übersicht haben wir hier die wichtigsten Vor- und Nacheile der Public Cloud noch einmal zusammengefasst:

Vorteile: 

  • Keine interne Hardware nötig
  • Geringe Fachkenntnisse ausreichend 
  • Deutlich kostengünstiger als Private Cloud 
  • Hohe Zuverlässigkeit
  • Hohe Sicherheitsstandards der Anbieter 
  • Deutlich flexibler und leichter skalierbar als andere Lösungen

Nachteile: 

  • Eventuell Compliance Probleme
  • Individuelle Einrichtungsmöglichkeiten beschränkt

Anwendungsbeispiele für Public Clouds 

Unzählige Online-Dienste, wie wir alle in unserem Alltag täglich nutzen, sind tatsächlich eine Public Cloud. Google Drive, DropBox, Apple iCloud und Microsoft OneDrive gehören zum Beispiel dazu. Aber auch Büroanwendungen wie Microsoft Office 365 oder Salesforce sind inzwischen als Public Cloud aufgebaut. Public Clouds sind auf Grund der oben genannten Gründe eben nicht nur für private Nutzer, sondern auch für Unternehmen die beste Wahl.