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Mit dem Wechsel in die Cloud CO2-Emissionen reduzieren!

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Mit dem Wechsel in die Cloud CO2-Emissionen reduzieren!

Unternehmen bewegen sich aus Innovations- und Kostengründen schnell in die Cloud. Ebenfalls stellt dabei auch der Nachhaltigkeitsaspekt ein wichtiges Argument da.

Die Vorteile der Cloud liegen auf der Hand. Für Unternehmen besteht nicht mehr die Notwendigkeit, große Investitionen in Hard- und Software zu investieren. Mit dem Umstieg in die Public Cloud, können Unternehmen jeder Größenordnung von zahlreichen Services profitieren ohne sich mit der Entwicklung der damit verbunden Anwendungen zu beschäftigen. So entsteht nicht nur die Möglichkeit enormen Kosten zu sparen, sondern, flexibel auf Marktanforderungen zu reagieren und Raum für Innovation zu schaffen. 

Doch ergibt sich noch ein weiterer Vorteil mit dem Umstieg in die Cloud! Die Cloud kann einen wichtigen Beitrag zur Senkung von COEmissionen leisten.

Die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf den Klimawandel sind ein zu Recht viel diskutiertes Thema. Heute ist bekannt, dass sich der Anteil digitaler Technologien am weltweiten Energieverbrauch verdoppeln hat. Als Beispiel hierfür dienen vorzugsweise Themen wie die Migration von kompletten Unternehmen mit samt ihren Daten in riesige Serverfarmen und dessen betrieb genannt. So gerät besonders die IT-Branche und Cloud-Anbieter in den Focus dieser Debatten. Das Umweltbundesamt stellte zudem fest, dass die weltweite IT-Branche mit ihrem Stromhunger so viel CO2 produziert wie der gesamte Luftverkehr. Doch inzwischen ist die Debatte darüber differenzierter und auch sprechen mehr Aspekte für die Migration und das Hosting von Daten in Serverfarmen als dagegen.

Große Cloud Anbieter mit dementsprechend großen Serverfarmen/Rechenzentren weisen gute bis hervorragende Klimabilanzen auf. Entscheidend für deren Klimabilanz ist nicht allein die verbrauchte Menge an Energie, sondern vor allem auch die Quelle. Mit regenerativ erzeugtem Strom lassen sich Rechenzentren klimafreundlich betreiben. Zwar verbrauchen die Rechenzentren der Cloud-Anbieter viel Strom – allerdings erheblich weniger, als wenn jedes Unternehmen oder jede öffentliche Organisation ihre Rechenleistung selbst mit einem eigenen Rechenzentrum bereitstellen würde. Tatsächlich haben neuere Studien klar belegt, dass größere Cloud-Anbieter tendenziell energieeffizienter arbeiten können als kleinere Rechenzentrumsbetreiber. Denn Rechen-Power gemeinsam über
die Public Cloud zu beziehen, ermöglicht es, die Leistung besser zu verteilen und Skaleneffekte zu nutzen.

Umstieg auf die Public Cloud

Der Umstieg auf die Public Cloud kann bewirken, dass der Kohlendioxidausstoß als Teil der gesamten IT-Emissionen weltweit um 5,9 Prozent sinkt bzw. um fast 60 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr zurückgeht. Das entspricht 22 Millionen aus dem weltweiten Straßenverkehr entfernter Autos. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie eines Irischen Beratungsunternehmens.

Von CO2-neutral zu CO2-negativ

Eine weitere Studie weist nach, dass der Energieverbrauch moderner Serverfarmen trotz stetiger Leistungssteigerung weniger stark wächst, als bislang vermutet. Führenden Cloud-Anbieter betreiben immer größere Serverfarmen und optimieren dabei den Energiebedarf so, dass deren Stromverbrauch in den vergangenen zehn Jahren um nur 6% gestiegen ist, während sich gleichzeitig die Rechenleistung versechsfacht hat. Das liegt daran, dass große Cloud-Anbieter höhere Investitionen in neueste Technologien leisten, welche die Energieeffizienz steigern, wie etwa, Massenspeicher mit hoher Speicherkapazität, breit ausgebaute & schnelle Netzwerke, perfekt angepasste neueste Klimatisierungssysteme und optimierte Standorte der Serverfarmen. Dabei forschen die Cloud-Anbieter weiter an nachhaltigen Cloud-Rechenzentren und setzen dabei auf regenerativ erzeugten Strom. So haben beispielweise die Anbieter, Amazon-Web-Service und Microsoft, es in Ihren globalen Aktivitäten geschafft in den letzten Jahren klimaneutral zu sein. Außerdem haben sie es sich zum Ziel gemacht bis 2030,
CO2-negativ zu sein. Was so viel heißt, wie - statt Kohlendioxid ausstoßen, es aus der Atmosphäre zu entfernen. Bis 2050 sollen sogar sämtliches CO2 aus der Atmosphäre zurückholen werden, was seit der Inbetriebnahme emittiert wurde.

Hoher Druck auf Unternehmen

Für Unternehmen steht in erster Linie die Beständigkeit und Rentabilität des eigenen Geschäfts im Vordergrund. Allerding gewinnt der Gedanke nach einem „grünen Fußabdruck“ immer mehr an Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit und Image des Unternehmens. So sehen sich Unternehmen einem hohen Druck ausgesetzt, diese große sozioökonomische Herausforderung zu lösen und mit verantwortungsvollerem und nachhaltigerem Handeln zu überzugehen und dabei gleichzeitig ihre Rentabilität zu steigern.

Ist diese Herausforderung zu meistern?

Definitiv Ja, da die Nutzung von Angeboten der großen Cloud-Provider, die ihre Infrastrukturstrukturen komplett auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in den letzten Jahren optimiert haben, einen Doppeleffekt mit Blick auf den Shareholder- und Stakeholder-Value bewirken, so werden gleichzeitig Kosten und CO2-Emissionen reduziert. Der durch Migration in die Cloud eingesparte Kohlenstoff kann somit einen großen Beitrag dazu leisten, Klimaschutzverpflichtungen zu erfüllen - was letztlich nicht nur zu einer grüneren Bilanz, sondern auch zu
einem grüneren Planeten führt.

Durch den Einsatz nachhaltiger Cloud-Lösungen, besteht also die Möglichkeit eine positive Auswirkung auf die Umwelt zu erzeugen und gleichzeitig finanzielle Vorteile als Unternehmen zu genießen. Dabei hängt die Nachhaltigkeit und finanzielle Vorteile der Cloud-Migration von drei Schlüsselfaktoren ab: dem ausgewählten Cloud-Anbieter & Cloud-Partner, der erzielten Optimierung der Workloads in der Cloud und dem Nutzungsgrad von Cloud-basierten Nachhaltigkeitsinnovationen. So müssen Unternehmen eine ganze Reihe Entscheidungen treffen, die direkt bestimmen, wie nachhaltig die erzielten Lösungen sind und welchen Mehrwert sie bringen. 

Unsere Erfahrungen und weiterer Studien zeigt, was in Bezug auf die Optimierung von Workloads bei der Migration in die Cloud, die Nachhaltigkeit direkt beeinflusst.

1.Migrationen ohne größere Codeanpassung,

2.Selektive Anpassung auf Nutzung zentraler Cloud-Plattform-Services,

3.Vollständiger Umbau und Optimierung der Anwendung-Architektur hin zu nativer Nutzung von Cloud-Services

So wird durch mehrere Studien und Analysen deutlich, dass sich CO2-Ausstoß im Vergleich zu klassischer Infrastruktur allein durch Cloud-Migrationen um ca. 80% reduzieren lässt. Dabei spielt die Ausrichtung der Anwendungen in der Cloud-Architektur ebenfalls eine wichtige Rolle. Durch moderne Anwendungsentwicklung und Technologien wie Kubernetes, Docker, serverlosen Funktionen Services ist es sogar möglich diesen Wert auf bis zu 98% zu reduzieren.